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HMI · WinCC Unified

WinCC Unified: Was der Umstieg wirklich kostet

Skripte, Faceplates und Rezepturen übernimmt das Migrationswerkzeug nicht. Was beim Umstieg auf WinCC Unified Aufwand macht — und wo die Lizenz springt.

Stand:

Die Comfort Panels sind im Produktauslauf, der Nachfolger heißt Unified Comfort Panel — so weit ist die Lage klar. Weniger klar ist, was der Umstieg kostet, und die Schätzung geht fast immer am selben Punkt daneben: Sie orientiert sich an der Anzahl der Bilder.

Die Bilder sind der einfachste Teil. Aufwand entsteht an drei anderen Stellen, und alle drei stehen in Siemens’ eigener Dokumentation: bei den Skripten, bei der Schnittstelle zur Steuerung und bei der Lizenzzählung.

BetrifftWinCC UnifiedWinCC ComfortUnified Comfort PanelTIA PortalVBScript → JavaScriptPowertags

Dieser Artikel geht die drei Stellen der Reihe nach durch — mit dem, was Siemens dazu selbst schreibt, und mit dem, was daraus für ein Angebot folgt.

ÜberblickDrei Bahnen, auf denen der Umstieg Aufwand erzeugt.Geschätzt wird meist nur die obere — sie ist die einzige, die man auf dem Bildschirm sieht.
VORHER · COMFORT-PROJEKTNACHHER · UNIFIED-PROJEKTBEDIENEBENEdas, wonachgeschätzt wirdBilderFaceplates · eigene BibliothekSkripte · VBScriptBilder · werden übertragenFaceplates · neu als Unified-TypSkripte · neu in JavaScript, serverseitigSTEUERUNGder größteEinzelpostenBereichszeigerBildnummer · Datensatz · Datum/UhrzeitKoordinierung · Projektkennungkoordinieren Panel und Steuerungweitgehend entfallen„auf Anwendungsebene nachbilden“AUFWAND IM SPS-PROGRAMMLIZENZPowertagsdasselbe Array= 1Variabledasselbe Array= 12VariablenSiemens-Rechenbeispiel, keine Formel
  • Übernimmt das Migrationswerkzeug
  • Handarbeit oder Mehrkosten im Projekt
  • Aufwand außerhalb der Bedienebene

Eigene Darstellung nach der Siemens-Dokumentation zu WinCC Unified (Migration, Skriptumgebung, Bereichszeiger, Powertag-Zählung). Die Zahlen der unteren Bahn stammen aus einem Siemens-Rechenbeispiel.

Wann der Umstieg überhaupt ansteht, hängt am Panel-Bestand: Die Termine der Comfort-Panel-Reihe stehen in der Termintabelle, der Weg dorthin unter den Migrationspfaden.

Produktlebenszyklus

Warum die Frage jetzt auf dem Tisch liegt.

  1. 01.10.2024

    Produktauslauf der Comfort Panels 15″ bis 22″

    Produktauslauf

    Die großen Geräte der Reihe sind seither in der Auslaufphase.

  2. 01.02.2026

    Produktauslauf der Comfort Panels 4″ bis 12″

    Produktauslauf

    Damit ist die Reihe vollständig im Auslauf. Als Ziel einer Migration scheidet sie aus — wer ein Panel-Projekt heute neu aufsetzt, setzt es auf dem Nachfolger auf.

  3. vsl. 12/2027

    Liefer-Ende der Comfort-Panel-Reihe

    Liefer-Ende

    Verbaute Panels laufen weiter; beschaffbar ist die Reihe danach nicht mehr. Das Datum betrifft die Beschaffung, nicht den Betrieb.

  4. danach

    Das Unified Comfort Panel ist der Nachfolger

    Nachfolger

    Und mit ihm WinCC Unified als Engineering — mit den Unterschieden, um die es in diesem Artikel geht.

Termine der Comfort-Panel-Reihe nach der Siemens-Produktmitteilung 109824856; mit Beleg stehen sie auch in der Termintabelle zur S7-Migration.

Was das Migrationswerkzeug nicht übernimmt

Für den Weg vom Comfort Panel nach Unified gibt es ein Migrations-Add-in. Es nimmt einen Teil der Arbeit ab — und Siemens benennt ausdrücklich, wo es aufhört.

Ungleiches Gewicht

Drei Posten, die neu entstehen.

Die Größe der Felder folgt dem Aufwand, nicht der Sichtbarkeit im fertigen Projekt.

Wird nicht übernommen

Skripte sind in JavaScript neu zu erstellen.

Das ist keine Auslegung, sondern die Aussage des Herstellers: Skripte überträgt das Werkzeug nicht. Bei einer über Jahre gewachsenen Skriptsammlung ist das der erste Aufwandstreiber — und er hängt an der Zahl und der Funktion der Skripte, nicht an der Zahl der Bilder.

Nicht konvertiert, sondern neu geschrieben

Wird nicht übernommen

Faceplates werden nicht übertragen.

Sie müssen neu aufgebaut oder als Unified-Typ neu angelegt werden. Wer eine gepflegte Faceplate-Bibliothek betreibt, baut damit seinen gesamten Bedienstandard neu auf.

Bibliothek neu aufbauen

Wird nicht übernommen

Rezepturen kommen nicht mit.

Sie heißen in Unified anders und sind anders aufgebaut. Für die Planung heißt das: ein eigener Posten, kein Nebeneffekt der Bildmigration.

Anderer Name, anderer Aufbau

Alle drei Punkte betreffen das HMI-Projekt. Der größte Einzelposten der Migration liegt nicht dort — er liegt in der Steuerung.

Damit ist die entscheidende Frage für jedes Angebot beantwortet: Eine Eins-zu-eins-Migration gibt es nicht.

Das ist keine Kritik am Produkt. Unified ist der Weg, und die Trennung von der alten Architektur ist der Grund, warum es mehr kann. Nur muss die Aufwandsschätzung davon ausgehen.

Skripte: JavaScript, aber nicht wie im Browser

Der Wechsel von VBScript zu JavaScript wird meist als Modernisierung gelesen — endlich eine verbreitete Sprache. Dabei geht die wichtigere Eigenschaft unter: Die Skripte laufen serverseitig in einer Node.js-Umgebung, nicht im Browser des Bedieners.

Praktisch heißt das: Aufrufe, die man aus der Webentwicklung kennt, stehen nicht zur Verfügung — insbesondere nicht der direkte Abruf einer REST-Schnittstelle aus einem Bildskript heraus. Wer eine Anbindung an ein übergeordnetes System plant, plant sie an anderer Stelle.

An einem alltäglichen Bildskript lässt sich der Unterschied ablesen. Im Bestand steht es so da:

Ein Skript aus dem Bestand — geschrieben in VBScript.
Comfort-Projekt · BildskriptVBScript
Sub Sollwert_Uebernehmen()
    Dim sollwert, grenze

    sollwert = HMI_Sollwert    ' Variablenzugriff schematisch
    grenze = Grenze_Oben       ' schematisch

    If sollwert > grenze Then
        sollwert = grenze
    End If

    SPS_Sollwert = sollwert    ' schematisch
End Sub

Schematisch verkürzt, auch beim Variablenzugriff: Wie er im Projekt geschrieben wird, steht in der Siemens-Dokumentation. Der Punkt ist nicht die Logik, sondern der Umstand, dass jede solche Zeile beim Umstieg nicht konvertiert, sondern neu geschrieben wird.

Dieselbe Aufgabe in Unified sieht anders aus. Der Unterschied, der die Planung betrifft, ist dabei nicht die Sprache, sondern der Ort der Ausführung:

Dieselbe Aufgabe in Unified — JavaScript, ausgeführt auf der Serverseite.
Unified-Projekt · BildskriptJavaScript
function sollwertUebernehmen() {
  let sollwert = leseVariable('HMI_Sollwert');   // schematisch
  const grenze = leseVariable('Grenze_Oben');    // schematisch

  if (sollwert > grenze) {
    sollwert = grenze;
  }

  schreibeVariable('SPS_Sollwert', sollwert);    // schematisch

  // Aus der Webentwicklung bekannte Aufrufe stehen hier nicht zur
  // Verfügung. Der direkte Abruf einer REST-Schnittstelle aus dem
  // Bildskript heraus gehört dazu:
  //
  //   const antwort = await fetch('http://mes.werk.intern/auftrag');
  //
  // Wer ein übergeordnetes System anbindet, plant die Anbindung an
  // anderer Stelle — nicht im Bild.
}

Schematisch: Wie die Zugriffsfunktionen im jeweiligen Versionsstand heißen, steht in der Siemens-Dokumentation. Zu zeigen ist hier der Ausführungsort — serverseitig, nicht im Browser des Bedieners.

Zwei weitere Punkte, die Projektpläne kippen können:

Kein Debugger auf der Panel-Hardware. Ein Skript-Debugger existiert für die PC-Runtime und für die Simulation am Programmierrechner. Auf dem Panel selbst bleibt die Auswertung über die Trace-Ausgabe. Wer vor Ort ein Panel in Betrieb nimmt und ein Skript nicht zum Laufen bringt, kann sich nicht einfach anhängen — das gehört in die Zeitplanung der Inbetriebnahme.

Der eigentliche Aufwandstreiber: die Schnittstelle zur Steuerung

Hier liegt der Teil, den Angebote regelmäßig übersehen. Die Bereichszeiger, über die Comfort-Projekte mit der Steuerung koordiniert werden, existieren in Unified weitgehend nicht mehr — Bildnummer, Datensatz, Datum/Uhrzeit, Koordinierung, Projektkennung. Siemens vermerkt für mehrere davon, sie ließen sich bei Bedarf auf Anwendungsebene nachbilden.

„Auf Anwendungsebene nachbilden“ heißt: im SPS-Programm und im HMI-Projekt neu lösen. Der Aufwand wandert damit aus der Bedienebene heraus — und landet ausgerechnet dort, wo ein Maschinenbauer seinen Standard am wenigsten gern anfasst.

Für die Uhrzeitsynchronisation, die bisher über einen Bereichszeiger lief, ist die saubere Lösung ohnehin eine andere: eine Zeitsynchronisation über das Netz, statt die Uhrzeit zwischen Panel und Steuerung von Hand zu schieben.

Wo die Lizenz springt

Die Lizenzierung rechnet in Powertags. Auf dem Comfort Panel zählt ein Array als eine Variable, unabhängig davon, wie viele Elemente es hat. In Unified zählen die Elemente einzeln — und die Array-Variable zusätzlich.

1Variable

dasselbe Array auf dem Comfort Panel

Siemens-Rechenbeispiel

12Variablen

dasselbe Array in WinCC Unified

Siemens-Rechenbeispiel

Siemens führt das an einem Rechenbeispiel vor. Es ist ein Beispiel und keine Formel — die Zahl aus dem eigenen Projekt ist immer das bessere Argument.

Dieselbe Logik gilt für Strukturen. Ein Projekt mit vielen strukturierten Schnittstellen — also genau die saubere Bauweise, die man Maschinenbauern empfiehlt — kann bei der Variablenzahl deutlich springen.

Konsequenz für die Kalkulation: Die benötigte Lizenzgröße lässt sich nicht aus der bisherigen ableiten. Sie ist am konkreten Projekt zu zählen, bevor das Angebot rausgeht.

Ab Version 21 gibt es dagegen eine Variablenoptimierung. Sie hat allerdings eine Bedingung, die ausgerechnet fortgeschrittene Projekte trifft: Wer mit dynamischer Bindung arbeitet, also mit zur Laufzeit gebildeten Variablennamen, darf sie nicht aktivieren — das System erkennt solche Zugriffe nicht. Damit kollidiert die Optimierung mit einer Technik, die Siemens für Faceplate-Schnittstellen selbst empfiehlt.

Grenzen, die den Bildentwurf bestimmen

Für das Unified Comfort Panel gelten Systemgrenzen, die vor dem Entwurf bekannt sein sollten. Zwei davon überraschen im Projekt regelmäßig — die eine, weil sie ein Rückschritt ist, die andere, weil im Datenblatt eine andere Zahl steht als die, mit der sich planen lässt.

Vor dem Bildentwurf

Was das Gerät vorgibt.

Variablen je Projekt
Eine Obergrenze je Gerät. Sie gehört in den Entwurf, nicht in die Inbetriebnahme.
Objekte und Controls je Bild
Ebenfalls begrenzt. Wer Comfort-Bilder eins zu eins nachbaut, prüft die Grenze besser vorher.
Elemente je Array
Eine Regression gegenüber dem Vorgänger: Ein größeres Comfort Panel konnte deutlich mehr Array-Elemente verwalten als das Unified Comfort Panel heute.Rückschritt, kein Fortschritt
Arbeitsspeicher
Im Datenblatt steht der verbaute Speicher; für die Projektierung freigegeben ist davon nur ein Bruchteil.zweiter Blick lohnt

Die Systemgrenzen gelten für das Unified Comfort Panel und ändern sich mit den Versionsständen — vor dem Entwurf gegen die aktuelle Fassung der Systemgrenzen-Dokumentation prüfen.

Wer Bilder, Schriftarten und Trendpuffer nach der Datenblattzahl plant, plant zu großzügig.

Drei Punkte für die Betriebsphase

Das Betriebssystem-Update löscht das Gerät.

Vor dem Betriebssystem-Update

Was gesichert und was notiert sein muss.

  • Projekt sichern

    Nach dem Update liegt es nicht mehr auf dem Gerät.

  • Parametersätze sichern

    Die produktiven Datensätze liegen auf dem Gerät und werden mit gelöscht.

  • Im Feld angelegte Benutzer sichern

    Die Benutzerverwaltung des Geräts ist danach leer.

  • Schnittstellen notieren

    Sie stehen nach dem Update wieder auf ihren Voreinstellungen.

  • Zeitzone notieren

    Auch sie ist zurückgesetzt — in Meldungen und Archiven fällt das sofort auf.

  • Prüfen, ob das Update wirklich sein muss

    Nötig wird es meist nur, weil ein neueres Projekt eine neuere Runtime verlangt.

Die Punkte gehören in die Unterlage des Geräts, nicht in das Gedächtnis der Person, die gerade davorsteht.

E-Mail geht nicht mit Bordmitteln. Auf dem Panel ist zwar ein E-Mail-Programm vorhanden, aus der Unified-Anwendung heraus nutzbar ist es nicht; dafür braucht es eine zusätzliche Anwendung. Die simpelste Zeile aus vielen Lastenheften — „Störmeldung per E-Mail“ — ist damit ein eigener Posten.

Faceplates hängen an der Runtime-Version. Neue Faceplate-Funktionen kommen mit jeder TIA-Version dazu und sind nicht abwärtskompatibel; auf dem Gerät muss die passende Runtime laufen. Bei Serienmaschinen mit unterschiedlichen Panel-Ständen im Feld wird die Pflege der Faceplate-Bibliothek dadurch zu einem eigenen Thema — eines, das man besser vor der ersten Auslieferung klärt.

Was das für die Entscheidung heißt

Der Umstieg lohnt sich dort, wo die Bedienebene ohnehin überarbeitet wird oder wo das Panel der Engpass ist. Er ist kein Wartungsvorgang, sondern ein Projekt mit eigenem Umfang — Siemens beziffert die Handarbeit für die Umstellung je nach Projektgröße von mehreren Tagen bis zu mehreren Wochen.

Umsteigen, vorbereiten oder bleiben?

Die Reihenfolge zählt: Der erste Fall, der zutrifft, ist die Antwort.

  • Wenn

    Die Bedienebene wird ohnehin überarbeitet

    Dann

    Umsteigen

    Der Neuaufbau fällt dann so oder so an. Durch Warten wird er nicht kleiner, nur später.

  • Wenn

    Das Panel ist der Engpass der Anlage

    Dann

    Umsteigen

    Dann zahlt der Aufwand auf etwas ein, das ohnehin gebraucht wird — und nicht nur auf einen Termin.

  • Wenn

    Die Anlage bleibt unverändert und das Panel läuft

    Dann

    Bleiben, den Beschaffungstermin aber im Kalender halten

    Verbaute Panels laufen weiter. Der Umstieg ist ein Projekt mit eigenem Umfang und will geplant sein, statt als Ersatzteilfall entschieden zu werden.

Wer die Entscheidung vorbereitet, klärt am besten die Punkte unten, bevor Zahlen genannt werden. Sie bestimmen den Aufwand stärker als alles, was man auf den Bildern sieht — und sie gehören in dieselbe Betrachtung wie der Rest der Anlage, wenn ohnehin HMI-Engineering ansteht.

Fahrplan

Was vor der Aufwandsschätzung zu klären ist

Fünf Fragen, deren Antworten den Aufwand stärker bestimmen als die Anzahl der Bilder.

  1. Skriptumfang zählen

    Jede VBScript-Zeile wird neu geschrieben, nicht konvertiert. Die Zahl der Skripte und ihre Funktion sind der erste Aufwandstreiber — nicht die Zahl der Bilder.

  2. SPS-HMI-Schnittstelle prüfen

    Bereichszeiger existieren in Unified weitgehend nicht mehr. Wo Bildnummer, Datum/Uhrzeit oder Koordinierung genutzt werden, entsteht Anpassungsbedarf im SPS-Programm.

  3. Variablen neu zählen

    Arrays und Strukturen werden anders gezählt als auf dem Comfort Panel. Vor der Lizenzentscheidung anhand des konkreten Projekts nachrechnen, nicht anhand der bisherigen Lizenz.

  4. Faceplates und Runtime-Version abgleichen

    Faceplate-Funktionen sind an die Runtime-Version gekoppelt und nicht abwärtskompatibel. Bei Serienmaschinen mit unterschiedlichen Panel-Ständen ist das ein eigenes Thema.

  5. Sonderfunktionen gegen die Bordmittel prüfen

    Anforderungen wie Störmeldung per E-Mail sind auf dem Panel nicht mit Bordmitteln lösbar. Solche Punkte gehören vor die Angebotsabgabe, nicht in die Inbetriebnahme.

FAQ

Häufige Fragen.

Übernimmt das Migrationswerkzeug unser bestehendes Projekt?

Teilweise. Bilder und Variablen lassen sich übertragen, Skripte, Faceplates und Rezepturen nicht — Siemens schreibt selbst, dass Skripte in JavaScript neu zu erstellen und Faceplates neu aufzubauen sind. Eine Eins-zu-eins-Migration gibt es nicht.

Können wir unsere VBScript-Skripte weiterverwenden?

Nein. Unified verwendet JavaScript, und die Skripte laufen serverseitig in einer Node.js-Umgebung, nicht im Browser des Bedieners. Aufrufe, die aus dem Web bekannt sind, stehen dort nicht zur Verfügung.

Warum brauchen wir plötzlich mehr Lizenzen?

Weil Arrays und Strukturen anders gezählt werden. Auf dem Comfort Panel zählt ein Array als eine Variable; in Unified zählen die Elemente einzeln mit. Bei einem Projekt mit vielen Arrays oder Strukturen kann die Zahl deutlich steigen.

Können wir Skripte auf dem Panel debuggen?

Auf der Panel-Hardware nicht. Ein Debugger steht für die PC-Runtime und für die Simulation zur Verfügung; auf dem Panel selbst bleibt die Auswertung über die Trace-Ausgabe. Das gehört in die Planung der Inbetriebnahme.

Was passiert bei einem Betriebssystem-Update des Panels?

Es löscht Projekt, Parametersätze und Benutzerverwaltung auf dem Gerät und setzt Schnittstellen und Zeitzone zurück. Vor einem Update gehören Rezepturen und die im Feld angelegten Benutzer gesichert.

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